Eine der originellsten Sammlungen Europas, "Nins" („Kinder“ auf Katalanisch) besteht aus mehr als 150 Kinderporträts aus der Zeit des 16. bis 19. Jahrhunderts und befindet sich in der ehemaligen Wasserzisterne des Museums Sa Bassa Blanca.

Der international renommierte Theater- und Opernregisseur Robert Carsen hat zahlreiche Ausstellungen konzipiert, u.a. in Paris im Musée d'Orsay, im Grand Palais, im Musée Galliera in der École des Beaux-Arts sowie im Art Institute of Chicago (mit einer großen Ausstellung zu Magritte) und der Royal Academy in London.

Er hat nun das neue Installationsdesign für die Ausstellung Nins im Aljibe-Raum im Museum Sa Bassa Blanca (msbb) entworfen. Die Wände changieren in verschiedenen Rottönen, von Altrosa bis zu dunklem Karminrot. Im letzten Raum ist die zentrale Figur das Porträt von Anna von Österreich als Kind, spätere Königin von Frankreich. Die gesamte Ausstellung behandelt dieses Thema und bietet eine einzigartige Gelegenheit, die dynastischen Bündnisse zwischen den Häusern Habsburg und Bourbon zu erkunden.

Mit dem ersten Beitrag ihrer Gründer und mit der Hilfe weiterer Förderer und Spender ist es der Fundación Yannick und Ben Jakober gelungen, eine riesige Auswahl an Kunstwerken zusammenzutragen. Das Herzstück ist die Sammlung Nins, was mallorquinisch ist und übersetzt „Kinder“ bedeutet. Vor über 40 Jahren wurde mit einem Gemälde des mallorquinischen Malers Joan Mestre i Bosch (1826-1893), das das Porträt eines Mädchens mit Kirschen zeigt, der Grundstein gelegt. Die Werke befinden sich neben dem Hassan Fathy Hauptgebäude in einem ehemaligen unterirdischen Wasserreservoir, das mit minimalen Eingriffen zur Ausstellungshalle umgebaut wurde, um die Bilder beherbergen und schützen zu können. Die Sammlung umfasst mehr als 150 Porträts von Kindern aus verschiedenen Ländern Europas. Sie entstanden zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert. Die meisten Gemälde zeigen Kinder und Jugendliche des Adels und Hochadels und geben spannende Einblicke in „Kindsein“ zu dieser Zeit. Neben den Kindern aus Adels- und Königshäusern , finden sich auch einige Porträts von Kindern niedrigen Standes und aus dem Bürgertum. Die Museumssammlung dokumentiert eindrucksvoll die Entwicklung von Kleidung, Accessoires, Spielzeug und Gegenständen des täglichen Lebens. Etliche dieser Gemälde wurden in Auftrag gegeben, um sie im Hinblick auf eine standesgemäße Heirat in die europäischen Königshäuser zu schicken. Sie waren Mittel zum Zweck, um komplexe politische und familiäre Bündnisse zu schmieden. Durch Verlobung und Heirat wurde damals das Überleben der wichtigsten Adelsdynastien Europas gesichert. 

Diese Ausstellung ist thematisch einzigartig auf Mallorca.

Titel der folgenden Bilder sind von oben nach unten und von links nach rechts (Details):

-Ludwig XIII. von Frankreich, um 1616, Frans Pourbus d. J. zugeschrieben (1569-1622), (Inv Nr. 44)

-Porträt von Thomas Plümer Byde (1722-1789) und sein Bruder John, Enoch Seeman (ca. 1694-1745), Englisch-Schule, (Inv Nr. 669)

-Portrait eines Mädchens in schwarzem Kleid mit weißer Halskrause, um 1625, Anonym, Holland (Inv Nr. 441)

-Portrait eines Mädchens mit einem Buch, Anonym, England, 17. Jahrhundert, (Inv. Nr. 2)

-Portrait eines achtjährigen Jungen, 1606, Gortzius Geldorp (1533–1616) (?), (Inv Nr. 395)

-Ludwig XIII. von Frankreich, um 1610, Frans Pourbus d. J. zugeschrieben (1569-1622), (Inv Nr. 511)

-Portrait eines Mädchens mit weißer Haube, Anonym, Flämische Schule, 16. Jahrhundert, (Inv Nr. 681)

-Portrait eines kleinen Mädchens (mit Kirschen), um 1843, Juan Mestre y Bosch (1826–1893), (Inv Nr. 28) 

 

 

Die Fundación Yannick und Ben Jakober kooperiert mit öffentlichen Sammlungen und Museen, indem sie eine Auswahl der Gemälde als temporäre Leihgabe zur Verfügung stellt. Bei folgenden Ausstellungen hat die Stiftung mitgewirkt:

-Nins, del Rei Nin al Nin Rei, Centre Cultural de la Misericòrdia, Consell Insular de Mallorca, Palma de Mallorca, 27. Februar – 25. März 1991

-Nins. La Història dels més petits, Torre dels Enagistes, Manacor, 14. Oktober – 5. November 1995

-Nins. La Història dels més petits, Centre Cultural, Felanitx, 23. Dezember 1995 – 14. Januar 1996

-Nins. La Història dels més petits, Sa Quartera, Inca, 2. – 25. Februar 1996

-Nins. La Història dels més petits, Centre Cultural “Sa Nostra”, Sa Pobla, 3. – 25. April 1996

-Nins. Retratos de niños de los siglos XVI-XIX, Museo de Bellas Artes, Valencia, 22. Juni – 3. September 2000

-Nins. Retratos de niños de los siglos XVI-XIX, Centro Cultural la Mercè, Burriana, 6. Oktober – 12. November 2000

-Nins. Retratos de crianças dos séculos XVI ao XIX, Fundaçao Armando Alvares Penteado, Museu d’Arte Brasileira, São Paulo, 18. Oktober – 5. Dezember 2000

-Kleine Prinzen, Kinderbildnisse vom 16. bis 19. Jahrhundert aus der Fundación Yannick y Ben Jakober, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, 3. Oktober 2003 – 4. Januar 2004

-Principiños. Retratos de nenos dos séculos XIV ao XIX, Colección da Fundación Yannick y Ben Jakober, Xunta de Galicia, Museo de Belas Artes da Coruña, A Coruña, 18. Februar – 16. Mai 2004

-Golden Children. Four Centuries of European Portraits from the Yannick and Ben Jakober Foundation, Frist Center for the Visual Arts, Nashville, Tennessee, 24. September 2004 – 2. Januar 2005

-Golden Children, State Historical Museum, Moskau, 15. Dezember 2005 – 2. April 2006

-Great Expectations. Aristocratic Children in European Portraiture, Columbus Museum of Art, Columbus, Ohio, 15. Februar – 8. Juni 2008

-Great Expectations. Aristocratic Children in European Portraiture, Huntsville Museum of Art, Huntsville, Alabama, 7. November 2008 – 2. Januar 2009

-Great Expectations. Aristocratic Children in European Portraiture, The Society of the Four Arts, Palm Beach, Florida, 23. Januar – 1. März 2009

-Facing Destiny: Children in European Portraiture (1500-1900), Nassau County Museum of Art, Roslyn Harbor, New York, 29. März – 25. Mai 2009

-Von Engeln & Bengeln: 400 Jahre Kinder im Porträt, Kunsthalle Krems, Krems (Österreich), 6. März – 3. Juli 2011

-Golden Children, 16th – 19th Century European Portraits, Pera Museum, Istanbul, 12. Oktober 2012 – 6. Januar 2013

-Príncipes y Granujas, Cultural Cordón, Caja de Burgos Obra Social, Burgos, 12. Februar – 28. April 2013

Ein wunderschöner, weitläufiger Park umgibt die Museumsgebäude. Es ist aber nicht irgendein Park: große steinerne Tiere, ähnlich wie in einem Zoo, "bewachen" das Gelände. Die meisten der Skulpturen wurden von Ben Jakober und Yannick Vu geschaffen, die sich dabei von archäologischen Figuren in verschiedenen Museen überall auf der Welt inspirieren ließen, diese aber einer Maßstabsänderung unterwarfen und in Granit interpretierten. Das größte und bekannteste Werk ist der „Hund“, der einer Grabfigur – Haniwa – der japanischen Kofun-Zeit (6. bis 7. Jahrhundert) nachempfunden wurde. Das Original befindet sich im National Museum von Tokio. Die Figuren basieren auf Vorbildern aus dem Altertum und lassen uns in eine andere Welt eintauchen. Die Widder, der Stier, die Katze, das Pferd, das Nilpferd oder das Rhino sind einige der Protagonisten in diesem Park, die uns auf eine Reise in die Welt der Mythen, Götter und Sagen der Antike mitnehmen.

Auf den folgenden Bildern, von oben nach unten und links nach rechts, die Skulpturen sind:

-Hund, Nilpferd, Elefant, Katze

-Pferd, Stier, Widder, Hunde

-Rhino, Schwarze Göttin, Little People, Megalithen

 

 

James Turrell

 

James Turrell, "Juke Blue", 1968, Sokrates Space

Das Sa Bassa Blanca Museum ist reicher an einem Kunsthighlight, das im Frühjahr 2017 im Sokrates Space installiert wurde: Die Installation von James Turrells Stück "Juke Blue" (1968). 49 Jahre nach seiner Entstehung erreicht dieses emblematische Kunstwerk Mallorca und bietet dem Besucher die außergewöhnliche Gelegenheit, dieses wundervolle Stück zu genießen. Eine einzigartige Erfahrung, die den Betrachter in einen tiefen Zustand der Kontemplation versetzt, der spezifisch für Turrells Werke ist. Die ausgestellte Arbeit ist ein klares Spiegelbild seiner Vision.

Was sehen Sie, wenn Sie kein Objekt, kein Bild und keinen Fokus haben? Du siehst dich um. Mein Wunsch ist es, eine Situation zu schaffen, in die ich dich mitnehme und dich sehen lasse. Es wird deine Erfahrung.

Das Thema des Museumsraums Sokrates dreht sich um die Installation, die von Einsteins Formel inspiriert ist, die die Beziehung zwischen Raum und Zeit definiert.

Es ist ein Ort, an dem wir das traditionelle Museumskonzept überdenken und uns mit anderen Arten der Präsentation von Kunst und der Wechselbeziehung von Raum und Zeit vertraut machen müssen. Hier finden wir eine Museumspräsentation, die sich linear auf den Kunstbegriff konzentriert und nach Verbindungen und räumlich-zeitlichen Verbindungen strebt.

Raum, in dem das Zusammenleben von weit entfernten Orten und Zeiten aus funktioniert, der aber auf ganz besondere Weise einen Dialog erzeugt und einen Diskurs entwickelt, der auf Komplementarität und Ganzheitlichkeit basiert. Die ethnografischen Stücke interagieren mit zeitgenössischen Werken nach dem Konzept der 1984 von William Rubin kuratierten Ausstellung "Primitivism in 20th Century" von MOMA in New York und der Ausstellung "The Magicians of the Earth" von Jean-Hubert Martin im Centre Pompidou und la Villette in Paris im Jahr 1989.

In diesem unterirdischen Raum befindet sich ein spektakulärer Kristallvorhang von Swarovski, der aus 10.000 Teilen besteht und die Kulisse für ein vollständig versteinertes Skelett eines sibirischen Wollnashorns (Coelodonta antiquitatis) aus der Zwischeneiszeit des Riss-Oberen Pleistozänen Wurm bildet.

Unsere Initiative, die Besucher auf die schlimme Umweltverschmutzung und die schrecklichen Auswirkungen der globalen Erwärmung aufmerksam zu machen, die mit der Intervention von Dolores Vita namens CO2 begann, die auf der Wand des Sokrates-Raums zu sehen ist, wurde im Skulpturenpark durch die Intervention von fortgesetzt die marokkanische Gruppe 'Z'Bel Manifesto', die einen Tag Plastikmüll aus der Stadt Alcudia verwendet.

Unser Fokus auf außereuropäische Künstler, die an diesem Thema arbeiten, wird hier mit einer Reihe neuer Elemente fortgesetzt. ’9.85 ’ist eine große Kreation der marokkanischen Soukaïna el Idrissi, für die sie recuperiertes Plastik, das in insgesamt 9,85 Kilometer lange Bänder geschnitten wurde, zu einem textilen Schachbrettmuster verarbeitet und vernäht. dann finden wir eine neue Arbeit des Afrikaners Moffat Takadiwa, der Zahnbürsten und Flaschendeckel abstreift, um sie zu flechten und zu verflechten, einen modernen mehrfarbigen Wandteppich herstellt und diese Art von Triptychon vervollständigt. Die stehende Skulptur des marokkanischen Noureddine Amir heißt 'Der Kopf der Medusa' aus rekuperierten metallischen Scheuerschwämmen ist tiefrot gestrichen. Das niederländische Duo Rutger de Regt und Marlies van Putten hat einen Sockel mit 5 farbigen Gefäßen aus Bio-, Kunststoffgranulat.

Der Dialog zwischen Zivilisationen und Epochen endet hier nicht. Die Gegenüberstellung afrikanischer "Masques Malades" mit einem ebenso verzerrten Porträt von Francis Bacon, der riesige Narwahl Tusk, der den Wandteppich eines Einhorns beleuchtet, und die nahe dem Eingang befindlichen 3 "Divine Proportion" -Skulpturen verbinden uns mit dem Ende des 15. Jahrhunderts. Auf der anderen Seite des Raumes die „göttliche“ Manifestation eines katalanischen Christus’ aus dem 16. Jahrhundert im Dialog mit Ambrym-Idolen aus Vanuatu, die aus riesigen Baumfarnen geschnitzt wurden, und einer Vitrine mit anderen konfessionellen Artefakten aus Peru, China, Ägypten und Frankreich.

Die Montage von Schiffen aus Altreifen im heutigen Marokko orientiert sich weiterhin an archaischen Formen

Die klassischen Kunstwerke im Raum werden von den drei Meistern Miquel Barceló, Domenico Gnoli und Gerhard Merz vertreten, während die Werke von Ben Jakober und Yannick Vu in ihren Stücken 'Der goldene Schnuller', 'Planta Cara' und 'Escudo' zu sehen sind '

Die kinetische Installation "Butterfly" (1995) der Künstlerin Rebecca Horn schlägt mit den Flügeln, sobald man sich nähert. Es ist ein blau leuchtender Morpho-Schmetterling, der in Südamerika, Mexiko und Mittelamerika beheimatet ist. Diese vibrierende Farbe führt uns zum Höhepunkt des Raumes, der natürlich der besondere Raum am Ende ist, der für James Turrells 1968er Grundstein für ein mystisches meditatives Erlebnis an sich gebaut wurde.

Eine Reise, die eine andere Form des Verständnisses von Kunst und ihrer Verbindung mit Raum und Zeit offenbart.

 

Einzigartige marokkanische Künstler

Um das Interesse an Kunst und Kultur zu fördern, bietet das Museum Sa Bassa Blanca (msbb) in seinen Räumen unterschiedliche Aktivitäten an und zeigt wechselnde Ausstellungen.

Derzeit wird im Hauptgebäude des Museums msbb, das nach den Entwürfen des ägyptischen Architekten Hassan Fathy geplant wurde, die Sonderausstellung „Einzigartige marokkanische Künstler“ präsentiert. Sie umfasst 49 Exponate.

Die in dieser Ausstellung vertretenen Künstler haben weder eine akademische noch eine andere klassische Ausbildung. Die meisten von ihnen fühlen sich eng mit der Küstenstadt Essaouira verbunden. Es gelingt ihnen, in ihren autodidaktisch geprägten Arbeiten eine Ikonografie und Bildkraft zu erzeugen, die es uns ermöglichen, auf die Reise zu gehen und zu entdecken und die uns das Wesen der „afrikanischen Empfindsamkeit" vermitteln.

Schon Corrado Levi (Künstler und Sammler sowie Kritiker der italienischen Kunst) beschrieb es so: „Diese Gruppe von Künstlern ist eng verknüpft mit der Magie, mit rhythmischer Musik und obsessiven Zeremonien, die einen Trancezustand hervorrufen und manchmal sogar Krankheiten heilen können – sozusagen in einer Art Verbindung mit der zweiten Ebene der Psyche.“

Diese zeitgenössichen Arbeiten sind in ihrer großen Komplexität der Formen und Symbole wie ein offenes Tor zu einer wundervollen Welt. Sie bringen dem Betrachter die Künstler näher und halten ihm gleichsam einen Spiegel vor, die Welt in ihrer einzigartigen Art zu sehen und zu fühlen.

„All diese Werke bergen eine Nachricht in sich, die übermittelt werden will. Angeborenes Bewusstsein gepaart mit einer sicheren Hand führen zu diesen fantastischen Farbzusammensetzungen, die als eine farbintensive Übersetzung von Realität und Träumen betrachtet werden können.“ (Yannick Vu)

 

 

Im Hauptgebäude des Museums msbb, das vom ägyptischen Architekten Hassan Fathy konzipiert wurde, findet der Besucher eine Auswahl von Werken der modernen und zeitgenössischen Kunst.

Im ersten Raum im ersten Stock des Hassan Fathy-Gebäudes werden Arbeiten zeitgenössischer afrikanischer Künstler unter dem Tittel Ex Africa semper aliquid novi ausgestellt. Die Künstler sind: Sara Ouhaddou (Marokko, 1986), Soly Cissé (Senegal, 1969), Gresham Tapiwa Nyaude (Simbabwe, 1988), Thierry Oussou (Benin, 1988), Serge Attukwei Clottey (Ghana, 1985), The Anatsui (Ghana, 1944), Houston Maludi (Demokratische Republik Kongo, 1978), Kane Kwei / Eric Adjerty Anag, (Ghana). Es stellt auch eine Tunika von Jäger Nigerias des zwanzigsten Jahrhunderts vor.

Weiter ist eine Auswahl von Skizzen und Zeichnungen des italienischen Künstlers Domenico Gnoli, die zwischen 1967 und 1969 auf Mallorca entstanden sind, zu sehen, darunter die Serie „Was ist ein Monster?”, für die der englische Schriftsteller Robert Graves einen Text geschrieben hat und die 2013 auf der Biennale in Venedig präsentiert wurde.

Zudem werden ebenfalls in der ersten Etage mehr als 50 fotografische Porträts sowohl in Schwarz-Weiß als auch in Farbe ausgestellt. Sie zeigen einige der wichtigsten Künstler, Architekten, Kunstkritiker und Modeschöpfer des 20. und 21. Jahrhunderts. Der namhafte deutsche Kunstkritiker Werner Krüger hat der Stiftung freundlicherweise einen Teil seiner persönlichen Sammlung überlassen. Unter anderem sind Porträts von de Chirico, Kounellis, Moore, Tàpies, Tinguely, Beuys, Baselitz, Oldenburg, Ando, Newton, Schnabel, Vostell, Johns, Kiefer, Barceló, Serra, Hartung, Sierra zu sehen. Dieser Flügel beherbergt außerdem Skulpturen von Meret Oppenheim, Miralda, Takis, Alan Rath und anderen Künstlern.

Die große Halle und ein Teil des zweiten Stockwerks sind temporären Ausstellungen vorbehalten.

In der zweiten Etage befinden sich Gemälde und Skulpturen von Vu Cao Dam (1908-2000), dem Vater von Yannick Vu. Er war einer der angesehensten Künstler Vietnams im 20. Jahrhundert. Die fernöstliche Feinheit bildet einen faszinierenden Gegensatz zu der opulenten Schönheit der auf 1498 datierten Kassettendecke „Mudejar” im letzten Raum des Hauses. Sie wurde zum Kulturerbe der Balearen erklärt und ist ein einzigartiges Erlebnis für diejenigen, die sich für die Kunst dieser Epoche interessieren.

Bilder in folgender Reihenfolge: von oben nach unten und von rechts nach links:

- Erdgeschoss, Ali Maimoune, M`rabet, Tahar Benjelloun, Mezzanin erster Stock mit Bildern aus der Reihe der marokkanischen Künstler aus Essaouira

- Erster Stock, Reihe von Zeichnungen “An Afternoon at the Bulls in Palma de Mallorca” (Ein Nachmittag der Stierkämpfe in Palma de Mallorca), 1966, Domenico Gnoli, Takis Meret Oppenheim, Künstlerstühle, “Les Marocains” von Leila Alaoui

- Zweiter Stock, Skulpturen und Bilder des vietnamesischen Künstlers Vu Cao Dam

 

Im Norden Mallorcas bei Alcudia, ein wenig versteckt und eingebettet in ein Naturschutzgebiet, liegt das Museum Sa Bassa Blanca.
msbb - Museum Sa Bassa Blanca

msbb

Museo Sa Bassa Blanca

Fundación Yannick y Ben Jakober

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